SEO Pagination für Shops & Blogs

Dabei handelt es sich um ein modernes System zur Organisation Ihres Contents. Die Grundidee der Pagination ist es, den auf der Website zur Verfügung gestellten Content in zahlreiche separate Seiten zu unterteilen. Auf diese Weise wird unter anderem verhindert, dass ein ausführlicher Artikel potentielle Leser aufgrund seiner Länge abschreckt oder zu lange Ladezeiten entstehen. Der in Einzelseiten unterteilte Content sorgt darüber hinaus für deutlich mehr Seitenaufrufe und steigert somit auch die Anzahl der angezeigten Werbeinhalte.

SEO Pagination

Wann wird eine Pagination eingesetzt?

Pagination ist ein effektives Mittel, um die Usability einer Website nachhaltig zu steigern. Darüber hinaus kommt sie auch zum Einsatz, wenn die vollständige Darstellung aller Inhalte aus technischen Gründen nachteilig wäre. Ein moderner Onlineshop verfügt meist über mehrere Tausend Artikel. Wenn sämtliche Produkte auf einer einzigen Seite angezeigt werden, kommt es jedoch zu enormen Ladezeiten. Insbesondere die letzten Artikel in der Liste können erst dann dargestellt werden, wenn alle anderen Daten vollständig geladen wurden. Diese zeitliche Verzögerung wird sowohl von menschlichen Nutzern als auch von den Crawlern der Suchmaschinen äußerst negativ bewertet.

Ein typisches Beispiel für sinnvolle Pagination ist daher die Unterteilung der Produkte eines Onlineshops in mehrere Kategorien und Unterkategorien. Dort werden die jeweiligen Artikel abermals auf mehreren durchnummerierten Seiten dargestellt. Auf diese Weise erreichen Nutzer den gewünschten Inhalt mit wenigen Klicks und müssen ihn nicht in einer langen Liste umständlich suchen. Darüber hinaus eignet sich diese Technik ebenfalls, um sehr lange Artikel in kleinere Abschnitte zu unterteilen. Insbesondere Blogs und andere informative Seiten profitieren von dieser Zerlegung. Sie ermöglicht einzelne Teilgebiete eines zusammenhängenden Themas gesondert zu behandeln und einzeln für Suchmaschinen zu optimieren.

Wann sollte eine Pagination nicht eingesetzt werden?

Dennoch gibt es Situationen, in denen der Einsatz von Pagination sogar schädlich ist. Grundsätzlich sollte der Inhalt einer Website nur dann geteilt werden, wenn es bei dessen Darstellung zu technischen Problemen oder einer eingeschränkten Nutzbarkeit kommt. In der Regel ist es einfacher, etwas nach unten zu scrollen, als bereits nach wenigen Sätzen auf eine neue Seite klicken zu müssen. Die meisten Nutzer werden durch eine zu starke Unterteilung sogar abgeschreckt und verlassen Ihre Website, statt den Artikel weiterzulesen.

Vermeiden Sie diese Technik stets, wenn sämtliche Unterseiten gemeinsam weniger Traffic erzielen würden als eine gebündelte Seite. Dies ist dann der Fall, wenn sich Ihre Seite mit einem konkreten Thema umfassend beschäftigt und dieses aus vielen Perspektiven beleuchtet. Dabei treten die wichtigen Keywords meist in Kombination mit zahlreichen anderen Suchbegriffen auf und bilden wertvolle Long-Tail-Keywords. Wenn Sie den Artikel in mehrere Unterseiten teilen, kommt es zu einer geringeren Keyword-Dichte und zu einem deutlich schlechteren Ranking in den Suchmaschinen.

Schließlich wirkt sich Pagination auch dann zu Ihrem Nachteil aus, wenn Suchmaschinen dem geteilten Content einen geringen Mehrwert zumessen. Zu diesem Schluss kommt eine Suchmaschine immer dann, wenn Sie auf einer Seite zu wenige Inhalte anbieten. Wird daher ein kurzer Artikel noch weiter unterteilt, um mehr Seitenaufrufe zu erzeugen, sinkt Ihr SEO-Score massiv.

Welche Ziele hat die Pagination?

Eine Pagination hat enorme Auswirkungen auf die Struktur, Nutzerfreundlichkeit sowie das Design einer Seite und sollte nur dann durchgeführt werden, wenn sie sämtliche dieser Bereiche positiv beeinflusst. In Ausnahmefällen können jedoch auch Kompromisse zwischen zwei oder mehreren Teilbereichen geschlossen werden.

Das wichtigste Ziel stellt die Usability dar, da sie die entscheidende Grundlage für die Funktionsweise der Suchmaschinen und das Verhalten der Nutzer darstellt. Aus diesem Grund sollte sie stets die Navigation auf der Website nachhaltig verbessern. Sie muss sicherstellen, dass sich der Nutzer zu jedem Zeitpunkt problemlos orientieren kann. Er sollte immer wissen, wo er sich auf der Website befindet, wohin er sich von dort aus bewegen kann und wie er wieder an eine bestimmte Stelle zurückgelangt. Schließlich muss die Pagination vermeiden, dass der Nutzer zu irrelevantem Content geführt wird, um die allgemeine Abbruchquote zu senken.

Natürlich ist ebenfalls eine optimale technische Funktionsweise sehr wichtig. Mithilfe der Pagination wird die Anzahl der darzustellenden Inhalte deutlich verringert, sodass sich die Ladezeit der Seite stark senkt. Gleichzeitig sollte aus gestalterischen Gründen die Anzahl der notwendigen Klicks zum Erreichen einer bestimmten Seite minimiert werden. Deshalb verfolgt die Pagination ebenfalls das Ziel, ein intuitives sowie effektives Design zu schaffen.

Die Beziehung zwischen Pagination-Seiten und Inhaltsseiten

Im Rahmen der Pagination wird zwischen gewöhnlichen Inhaltsseiten und übergeordneten Pagination-Seiten unterschieden. In einem Unternehmensblog handelt es sich bei einer Pagination-Seite meist um einen konkreten Artikel. Dieser ist abhängig von seiner Länge in mehrere Unterseiten gegliedert, die jeweils eine eigene Inhaltsseite bilden. Auch in Onlineshops wird diese Technik häufig eingesetzt. Dort stellen die zahlreichen Produktkategorien einzelne Pagination-Seiten dar, während die individuellen Produktseiten gewöhnliche Inhaltsseiten sind.

Die Pagination-Seiten sowie sämtliche dazugehörigen Inhaltsseiten bilden eine feste Struktur, die durch zahlreiche Links verbunden ist. Dabei sind meist einige Inhaltsseiten deutlich wichtiger als andere. In einem Unternehmensblog sollte bei der Suchmaschinenoptimierung vor allem auf die erste Seite des Artikels verstärkt geachtet werden. Kategorie-Seiten in einem Onlineshop hingegen werden meist auf die beliebtesten oder teuersten Produkte optimiert. Grundsätzlich kann es sich bei den relevanten Seiten jedoch sowohl um Inhaltsseiten als auch um Pagination-Seiten handeln.

Die Bedeutung einer Unterseite ist von zahlreichen Faktoren abhängig. In der Regel wird dabei vor allem die Funktion der Seite betrachtet. Hub-Seiten haben die Aufgabe, den Nutzer mehrere ähnliche Inhalte vorzustellen und diesem einen einfachen Einstieg in den Content zu bieten. Die Bedeutung der Artikel und Produktseiten ist jedoch vor allem von deren Ranking in den Suchmaschinen sowie der Weiterklickrate abhängig. Aus diesem Grund müssen die Statistiken aller Seiten intensiv überprüft werden, um relevanten Inhalt ausfindig zu machen.

Die unterschiedlichen Arten von Pagination

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, um die Inhaltsseiten und Pagination-Seiten miteinander zu verlinken. Dabei haben sich in der Praxis einige Muster als besonders effektiv herausgestellt, um bestimmte Ziele zu verfolgen. Die Art der Pagination hat einen enormen Einfluss auf den Weg des Nutzers sowie dessen Verhalten. Grundsätzlich werden dabei die folgenden Linkmuster unterschieden:

  • vorherige Seite
  • nächste Seite
  • erste Seite
  • letzte Seite
  • Nachbar-Inhalt
  • Festverlinkung
  • Block-Pagination
  • Ghostblock
  • logarithmische Pagination.

Betrachtungsgrundlagen

Jede dieser Pagination-Arten überzeugt durch eigene Vor- und Nachteile. Um die unterschiedlichen Best Practices miteinander vergleichen zu können, müssen jedoch einige Betrachtungsgrundlagen geschaffen werden. Nachfolgend wird angenommen, dass jede Pagination für eine Website durchgeführt wird, die über 100 Pagination-Seiten mit jeweils 20 Inhaltsseiten verfügt. Aufgrund der 100 Pagination-Seiten und der 2.000 Inhaltsseiten entsteht somit eine Website mit einem Umfang von 2.100 Seiten.

In der Praxis hat sich die Vorgehensweise bewährt, stets die nächste sowie die vorherige Inhaltsseite zu verlinken. Auf diese Weise erhalten Nutzer Zugriff auf den gesamten Inhalt und können bei Bedarf auch zu bereits gelesenen Inhaltsseiten zurücknavigieren. Die Implementation dieser Funktion bildet immer die Grundlage einer erfolgreichen Pagination.

Darüber hinaus hat sich auch die Verlinkung der ersten Pagination-Seite auf sämtlichen anderen Seiten bewährt. Die Implementierung wird sowohl in den Inhalts- als auch in den Pagination-Seiten durchgeführt. Das erste Element stellt in Onlineshops die Kategorie-Seite und in Unternehmensblogs die Artikelübersicht dar. Diese Bereiche werden vom Nutzer besonders häufig besucht und müssen daher mit einem einzigen Klick erreichbar sein. Somit wird auch diese Verlinkung bei jeder der folgenden Arten vorausgesetzt.

Die allgemein üblichen Best Practices unterscheiden sich insbesondere hinsichtlich der Tiefe ihrer Seitenstruktur. Darüber hinaus beeinflusst die Verlinkung auch die Relevanz der einzelnen Seiten und ist somit ein wesentlicher Bestandteil moderner SEO. Dabei ist entscheidend, wie viele Seiten für die Suchmaschinenoptimierung relevant sind.

Wie werden die unterschiedlichen Verfahren bewertet?

Für die Bewertung der einzelnen Verfahren muss ein Crawler eingesetzt werden, der die wichtigsten Statistiken einer Seite analysiert. Dabei können mit einer speziellen Software einzelne Cluster definiert werden, die die gleichzeitige Analyse von zwei unterschiedlichen Seiten ermöglichen. Auf diese Weise ist der Crawler in der Lage, sowohl die maximale Seitentiefe als auch die individuelle SEO-Wertung der Seiten zu bestimmen.

Entscheidend ist vor allem die Seitentiefe beider Seitenarten. Dabei handelt es sich grundsätzlich um die Anzahl der erforderlichen Klicks, um eine bestimmte Seite zu erreichen. Das erste Element verfügt deshalb stets über eine Tiefe von 0, da kein einziger Klick notwendig ist, um es aufzurufen. Diese Kennziffer lässt auf die Nutzerfreundlichkeit einer Seite schließen und ist auch für die Wertung der Suchmaschinen essentiell.

Schließlich wird die Anzahl der für die Suchmaschine relevanten Seiten bestimmt. Für diesen Zweck muss jedoch eine konkrete Mindestwertung im Vorfeld definiert werden. Auf diese Weise wird vermieden, dass entweder alle Elemente oder keine einzige Seite als relevant gewertet werden. Für die Betrachtung der Best Practices wird eine Gesamtrelevanz von 100 angenommen, die auf sämtliche 2.100 Seiten ungleichmäßig verteilt wird. Die erste Pagination-Seite erreicht dabei in der Regel eine Relevanz von über 40 Prozent, während die meisten Seiten mit einem Wert von deutlich unter eins bewertet werden. Je weniger Elemente der Crawler als relevant einstuft, umso höher ist schließlich der durchschnittliche Rang jedes einzelnen Elements. Aus diesem Grund ist für jede Pagination-Art eine differenzierte Betrachtung erforderlich.

Die Basis-Pagination

Bei der Basis-Pagination handelt es sich um die Standardimplementierung, bei der drei Verlinkungen gesetzt werden. Somit sind sämtliche Seiten nur mit dem vorherigen und nächsten Element sowie der ersten Pagination-Seite verbunden. Dadurch ergibt sich eine Seitentiefe von 99 bei den Pagination-Seiten und 100 bei den Inhaltsseiten. Dieser hohe Wert entsteht, weil die Nutzer mit einem Klick lediglich die nächste Pagination-Seite aufrufen können und sich somit durch sämtliche 100 Elemente durchklicken müssen.

Auf diese Weise wurden in den Testdaten vier Pagination-Seiten sowie 60 Inhaltsseiten gefunden, die über eine nennenswerte Relevanz verfügten. Die höchste Relevanz wurde dabei der ersten Pagination-Seite sowie deren Inhaltsseiten zugemessen. Gleichzeitig ergab die Betrachtung, dass sich die letzten Pagination-Seiten besonders gut als Hubseiten eignen. Beginnend bei der ersten Seite wurde eine Seitentiefe von 100 gemessen. Die hinteren Elemente verfügen jedoch über eine Seitentiefe von maximal 50. Diese entsteht, da der Nutzer stets auf das erste Element springen und somit die Anzahl der erforderlichen Aufrufe senken kann.

Grundsätzlich eignet sich diese Pagination jedoch nicht, wenn Sie zahlreiche Seiten im Index der Suchmaschinen gelistet haben wollen. Durch sie werden 64 relevante Elemente aus 2.100 Seiten erzeugt. Deshalb kommt sie nur dann zum Einsatz, wenn wenige Inhalte mit einer möglichst hohen Relevanz versehen werden sollen.

Verlinkung auf die ersten Seiten

In vielen Fällen hat sich ebenfalls die Verlinkung auf mehrere der ersten Pagination-Seiten bewährt. Häufig werden auf sämtlichen Elementen Links zu den ersten fünf Pagination-Seiten integriert. Auf diese Weise können deutlich mehr Inhalte mit nur einem einzigen Klick erreicht werden. Durch diese besondere Form der Verlinkung senkt sich die maximale Seitentiefe auf 97. Die Struktur der Website ist dabei jedoch noch immer sehr umständlich.

Im direkten Vergleich zur Basis-Implementierung konnte jedoch eine deutliche Verbesserung erzielt werden. Diese Form der Verlinkung senkt nicht nur die Seitentiefe jedes einzelnen Elements, sondern ruft sogar in vielen Fällen einen Wert von eins hervor. Während in der Standard-Pagination lediglich eine Seite mit nur einem einzigen Klick erreicht werden konnte, sind es in diesem Fall sogar vier. Dadurch erhöht sich die Anzahl der Inhaltsseiten mit einer Seitentiefe von zwei von 20 auf 80. Durch diesen enormen Fortschritt entstehen zahlreiche Vorteile.

Der Crawler misst nun sieben Pagination-Seiten sowie 120 Inhaltsseiten eine nennenswerte Relevanz zu. Dadurch werden deutlich mehr Inhalte im Index der Suchmaschinen aufgeführt und sind für neue Besucher erreichbar. Dennoch sind auch in diesem Fall lediglich die ersten Pagination-Seiten sowie deren Inhaltsseiten gelistet. Die besten Hub-Pages sind ebenfalls bei der Verlinkung von mehreren ersten Seiten die hinteren Elemente der Website. Im direkten Vergleich mit anderen Vorgehensweisen ist jedoch selbst die Verbesserung von 64 auf 127 relevante Elemente nur geringfügig.

Verlinkung auf erste und letzte Seite

Die enormen Vorteile durch die Verlinkung der ersten Seite haben in der Praxis schnell dazu geführt, dass sowohl auf das erste als auch das letzte Element ein Link gesetzt wird. Somit wird bei dieser Form der Pagination stets auf die vorhergehende, nachfolgende, erste und letzte Seite verwiesen. Auf diese Weise kann jeder Inhalt der Website mit maximal 51 Klicks erreicht werden, sodass sich die Seitentiefe nahezu halbiert. Die tiefste Seitenstruktur ist nun bei den mittleren Inhalten gegeben.

Der Nutzer kann in dieser Variante die Inhaltsseiten von vorn und von hinten durchsuchen. Trotz dieser deutlichen Steigerung der Nutzerfreundlichkeit werden lediglich 107 relevante Inhalte erzeugt. Dabei handelt es sich um sieben Pagination-Seiten und 100 Inhaltsseiten. Der Vorteil dieser Methode ist jedoch, dass im direkten Vergleich zur Verlinkung der ersten fünf Seiten mit vier Links nur geringfügig weniger relevante Seiten erzeugt werden als mit sieben. Dadurch zeichnet sich diese Form der Pagination durch eine deutlich höhere Effektivität aus.

Gleichzeitig verändert sich die optimale Position für Hub-Pages. Diese sollten bei einer Verlinkung der ersten und letzten Seite vorrangig in der Mitte platziert werden. Von dort aus ist jedes Element mit maximal 25 Klicks zu erreichen. Doch selbst mit diesen Verbesserungen ist die maximale Seitentiefe gerade einmal auf die Hälfte des Ausgangswertes der Basis-Implementierung gesunken. In der Praxis führt deshalb auch diese Form der Pagination nicht zu den gewünschten Ergebnissen.

Darüber hinaus werden in den meisten Fällen sortierte Listen verwendet, sodass es sich bei den letzten Elementen ausschließlich um irrelevanten Content handelt. Die Sortierung der einzelnen Produkte richtet sich in erfolgreichen Online-Shops oftmals nach deren Gewinnspanne. Dadurch wird die Darstellung der Inhaltsseiten auf die Gewinnmaximierung ausgerichtet. Eine Verlinkung der letzten Seiten führt somit zu den ertragsärmsten Produkten und ist bei sortierten Listen in keinem Fall zielführend. Die besten Produkte befinden sich dort stets auf den ersten Seiten.

Nachbar-Pagination

Bei der Nachbar-Pagination werden auf jeder Pagination-Seite zusätzlich zur Basis-Implementierung die fünf umliegenden Pagination-Seiten verlinkt. Auf diese Weise können Besucher und Crawler jedes Element der Website mit maximal 21 Klicks erreichen. Häufig wird diese Form der Pagination eingesetzt, um die Seitentiefe massiv zu verringern. Im Vergleich zur Standard-Implementierung sinkt diese um 80 Prozent.

Die erhöhte Nutzerfreundlichkeit spiegelt sich auch in der Bewertung des Crawlers wider. Dieser ermittelt bei einer Nachbar-Pagination der Testdaten 19 relevante Pagination-Seiten und 260 relevante Inhaltsseiten. Mit 279 von 2.100 Elementen wird somit bereits eine bemerkenswerte Verbesserung der SEO erzielt.

Kombination aus Erst-, Letzt- und Nachbar-Pagination

Aufgrund des enormen Potentials der Nachbar-Pagination dauerte es nicht lange, bis die ersten Anbieter sowohl die erste und letzte Pagination-Seite als auch die umliegenden fünf Nachbar-Elemente verlinkten. Ebenso wie bei der Basis-Implementierung sorgt die Verlinkung der letzten Pagination-Seite auch in diesem Fall für eine Halbierung der Seitentiefe. Aus diesem Grund ist es sowohl den Nutzern als auch den Suchmaschinen möglich, sämtliche Inhalte der Website mit gerade einmal 12 Klicks aufzurufen.

Diese geringe Seitentiefe wird vor allem deshalb erreicht, weil bis zu zwölf Pagination-Seiten gleichzeitig verlinkt werden. Aus diesem Grund verfügt jede Stufe der Seitentiefe über deutlich mehr Elemente. Da in dieser Form der Pagination auch die Verlinkung der letzten Seite zum Einsatz kommt, sollten Hub-Pages wieder in der Mitte platziert werden. Von dort aus finden Besucher mit nur sechs Klicks alle Inhalte der Website.

Insgesamt werden auf diese Weise 32 relevante Pagination-Seiten sowie 360 vielversprechende Inhaltsseiten erzeugt. Insgesamt können somit 392 von 2.100 Seiten in den Index einer Suchmaschine aufgenommen werden. Dennoch kommt es auch bei dieser Form der Pagination zu den bekannten Problemen. Aufgrund der Verlinkung der letzten Seite erhalten zahlreiche irrelevante Inhalte eine erhöhte Aufmerksamkeit. Somit entgehen dem Betreiber eines Onlineshops potentielle Einnahmen. Darüber hinaus sinkt die Nutzerfreundlichkeit, da einige User aufgrund der hohen Anzahl an Links schnell den Überblick verlieren.

Festverlinkung

Eine deutlich bessere Möglichkeit, um eine niedrige Seitentiefe zu erhalten, bietet die Festverlinkung. Bei dieser Form der Pagination werden zusätzlich zur Basis-Implementierung die letzte sowie jede 20. Pagination-Seite verlinkt. Insbesondere bei relativ kleinen Datenmengen wird dadurch nur eine überschaubare Anzahl an Links integriert. In der Testmenge reduziert diese sich von zwölf auf neun.

Gleichzeitig beträgt die maximale Seitentiefe mit dieser Methode ebenfalls zwölf, sodass sich auch hier die deutlichen Vorteile für die SEO einstellen. Durch diese spezielle Form der Verlinkung kommt es jedoch zu einigen bemerkenswerten Eigenschaften. Durch die feste Verlinkung entstehen verkettete Funktion zahlreicher Erst- und Letzt-Paginations. Diese erzeugen eine optimale Erreichbarkeit sowie die niedrige Seitentiefe.

Insgesamt werden somit durch wesentlich weniger Linkeinblendungen 367 relevante Elemente erzeugt. Dabei handelt es sich um 340 Inhaltsseiten und 27 Pagination-Seiten. Grundsätzlich sollte diese Form jedoch nur für Blogs verwendet werden und nicht für einen Onlineshop. Die relevanten Inhalte werden gleichmäßig über die gesamte Liste verteilt, sodass auch viele irrelevante Elemente von ihr profitieren. Dadurch kommt es in sortierten Listen lediglich zu mäßigen Ergebnissen.

Darüber hinaus erschwert diese Art der Pagination auch die Platzierung von Hub-Pages. Aufgrund der regelmäßigen Verkettung eignen sich vor allem die Zentren zwischen den Festpunkten besonders gut für diesen Content. Von dort können alle Inhalte mit maximal sechs Klicks erreicht werden.

Block-Pagination

Bei der Block-Pagination handelt es sich um eine abgewandelte Form der Nachbar-Pagination. In dieser Variation wird neben den Elementen der Basis-Implementierung immer ein fester Block aus mehreren Pagination-Seiten verlinkt. In der Regel handelt es sich dabei um zehn Elemente. Die dargestellten Links bleiben jedoch unverändert, bis der Nutzer die letzte Seite des Blocks durch das Aufrufen des nächsten Elements verlässt. Dadurch erreicht er die erste Seite des nächsten Blocks und ermöglicht somit die Verlinkung der folgenden zehn Elemente. In der Praxis werden dem Nutzer auf den ersten zehn Kategorieseiten in einem Onlineshop stets die gleichen Elemente angezeigt. Erst, wenn der Nutzer von der zehnten Seite auf das nächste Element wechselt, werden die Seiten elf bis 20 dargestellt.

Durch diese Pagination entsteht eine maximale Seitentiefe von 20. Dabei ist bemerkenswert, dass Nutzer jeweils zwei Klicks investieren müssen, um eine Seite zu öffnen, die sich zehn Positionen weiter hinten in der Liste befindet. Durch diese Form der Pagination kommt es insgesamt zu 20 relevanten Pagination-Seiten sowie 220 bedeutenden Inhaltsseiten. Mithilfe der Einblendung von maximal zwölf Links werden somit 240 relevante Elemente erzeugt, die von einer Suchmaschine in den Index aufgenommen werden können. Entscheidend ist jedoch, dass sämtliche relevanten Elemente am Anfang der Liste zu finden sind. Obwohl deutlich weniger Elemente gewichtet werden als bei der Festverlinkung, sollten Betreiber von Onlineshops stets die Block-Pagination bevorzugen. Auch in dieser Variante ist das Ende der Liste der beste Ort für Hub-Pages. Von dort aus können sämtliche Inhalte mit maximal zehn Klicks erreicht werden.

Logarithmische Pagination

Grundsätzlich handelt es sich bei der logarithmischen Pagination um eine verbesserte Form der Festverlinkung. Bei dieser Verlinkung werden stets die erste, letzte, vorherige und nächste Seite sowie zehn weitere Zwischenschritte verlinkt. Für den Nutzer sind demnach immer 14 Links zu sehen. Das Besondere an dieser Form der Pagination ist jedoch, dass die zehn Zwischenschritte mithilfe einer logarithmischen Funktion berechnet werden. Auf diese Weise sind die Lücken zwischen nahen Seiten deutlich geringer als zwischen weit entfernten Elementen. Das Hauptziel dieser Methode besteht in einer größtmöglichen Reduzierung der Seitentiefe.

Mit dieser Pagination verringert sich die Seitentiefe auf vier Stufen. Dadurch kommt es zu einer 96-prozentigen Performancesteigerung im Vergleich zur Basis-Implementierung. Gleichzeitig gestaltet sich jedoch auch eine gezielte Relevanzverteilung deutlich schwieriger. Durch die logarithmische Pagination werden sämtliche Pagination-Seiten mit einer hohen Relevanz gewertet. Darüber hinaus stuft der Crawler ebenfalls 1.720 Inhaltsseiten als relevant ein. Somit entsteht eine beeindruckende Anzahl von 1.820 relevanten Elementen aus 2.100 Seiten.

Weiterhin erzeugt diese Methode vereinzelte Relevanzspitzen. Auf diese Weise werden bestimmte Inhalte deutlich besser gewertet als andere. Die Position einer Spitze lässt sich jedoch nur sehr schwer vorhersagen. Sie ist hauptsächlich von der maximalen Anzahl der Elemente sowie der Funktionsweise des Crawlers abhängig. In der Praxis kommt es deshalb zu einem entscheidenden Nachteil. Jedes Mal, wenn neue Elemente zu der Liste hinzugefügt werden, verändert sich auch die Position einer Relevanzspitze. Selbst Experten fällt es daher schwer, einen bestimmten Inhalt gezielt zu verbreiten und mit der höchsten Relevanz zu versehen.

Aufgrund der besonders niedrigen Seitentiefe können Hub-Pages an nahezu jeder Position integriert werden. Da jedoch sowohl die erste als auch letzte Pagination-Seite fest verlinkt ist, eignen sich die Elemente in der Mitte der Liste am besten. Mit dieser Form der Verlinkung werden beinahe alle Inhalte von den Suchmaschinen als relevant eingestuft. Aus diesem Grund ist sie für sortierte Listen völlig ungeeignet. Stattdessen erzielt sie optimale Ergebnisse für unsortierte Listen, in denen zahlreiche ähnliche Elemente enthalten sind. Daher verfügt aktuell ein Großteil aller erfolgreichen Blogs über diese Form der Pagination. Dennoch sollte stets berücksichtigt werden, dass für viele Nutzer die logarithmische Verteilung schwer nachzuvollziehen ist. Sie erscheint vielen Personen zufällig und sorgt regelmäßig für Verwirrung. Deshalb hat sie einen leicht negativen Einfluss auf das Design einer Website.

Ghostblock Pagination

Die Ghostblock-Pagination hingegen sorgt mit einer klaren Struktur für eine intuitive Navigation und überzeugt somit durch eine hohe Nutzerfreundlichkeit. Gleichzeitig schränkt Sie diese Form jedoch bei der Gestaltung Ihrer Website deutlich stärker ein. Statt einem einzigen Block werden in dieser Variante zwei gesonderte Pagination-Blöcke benötigt.

Beim ersten Block handelt es sich um ein festes Element, das zehn konsekutive Seiten enthält. Er weist somit eine starke Ähnlichkeit zur Block-Pagination auf. Der zweite Block hingegen beinhaltet ebenfalls zehn Elemente aus der Liste. Diese Inhalte sind von der Position der aktuellen Seite abhängig und werden sortiert dargestellt. Das erste Element des Ghostblocks bildet stets die Seite an der aktuellen Position multipliziert mit zehn und addiert um eins. Befindet sich der Nutzer somit auf der ersten Seite, werden ihm im Ghostblock die Elemente elf bis 20 angezeigt. Auf der vierten Seite hingegen findet er Links zu den Inhaltsseiten 41 bis 50 vor.

Diese komplexe Art der Pagination wird aktuell von vielen erfolgreichen News-Websites verwendet, um eine minimale Seitentiefe mit leicht verständlicher Struktur zu erreichen. In der Regel werden die Elemente des Ghostblocks semitransparent gestaltet, um den Nutzer im ersten Moment aufgrund ihrer Anzahl nicht zu überfordern. Diese Integration führt zu einer maximalen Seitentiefe von gerade einmal drei Stufen. Das bedeutet, dass sämtliche 2.100 Seiten optimal verbreitet werden und sowohl für Nutzer als auch Suchmaschinen leicht zugänglich sind.

Die Testdatenmenge konnte deutlich zeigen, dass eine Ghostblock-Pagination für die höchste Anzahl an potenziellen Einträgen im Index der Suchmaschinen sorgt. Sämtliche 2.100 Seiten wurden von den Crawlern als relevante Elemente eingestuft. Darüber hinaus zeigt sich in der Analyse der Daten, dass es zu keinen Relevanzspitzen kommt. Die von den Suchmaschinen als besonders relevanter Content eingestuften Seiten befinden sich stets am Anfang der Pagination. Dadurch eignet sich diese Variante optimal zur Verbreitung von sortierten Listen.

Außerdem ist es die einzige Pagination, bei der sich die ersten Seiten am besten als Hub-Pages eignen. Während der gesamte Inhalt von dort mit gerade einmal drei Klicks erreicht werden kann, sind bei den letzten Elementen stets vier Klicks erforderlich. Obwohl die Ghostblock-Pagination insbesondere bei sortierten Listen vorteilhaft ist, kann sie auch für unsortierte Listen eingesetzt werden.

Dennoch gibt es ebenfalls Nachteile, die Sie bei der Implementierung dieser Pagination beachten sollten. Da diese Technik erst vor kurzer Zeit entwickelt wurde, können viele Nutzer auf einen wesentlich geringeren Erfahrungsschatz zurückgreifen. Insbesondere anfangs fühlen sich einige Besucher dadurch von der Bedienung des Ghostblocks überfordert. Deshalb sollten Sie stets abwägen, ob die Nutzer Ihrer Website in der Lage sind, die Ghostblock-Navigation zu verstehen.

Die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Pagination-Arten

Sämtliche Best Practices unterscheiden sich insbesondere hinsichtlich der erzeugten Seitentiefe, der relevanten Seiten sowie der Gewichtung einzelner Elemente. Dabei konnte beobachtet werden, dass die Eigenschaften bestimmter Pagination-Arten auch von deren Ausprägung abhängig sind. Werden unter anderem bei der Nachbar-Pagination statt fünf Nachbarn drei oder zehn Nachbarn eingesetzt, so verändern sich die Ergebnisse. Mehrere Testläufe ergaben jedoch, dass sich die Ausgangswerte dadurch nur geringfügig ändern.

Grundsätzlich konnte beobachtet werden, dass die Relevanz der Pagination-Seiten und deren zugehöriger Inhaltsseiten in direktem Zusammenhang steht. Dieser Zusammenhang spiegelt sich auch in der Seitentiefe der Elemente wider. Da in sämtlichen Tests die erste Pagination-Seite in jedem Element verlinkt war, wurde dieser von den Suchmaschinen immer die größte Relevanz zugemessen. Weiterhin nimmt die Relevanzverteilung eine treppenförmige Funktion an, da in jeder Pagination-Seite die gleiche Anzahl an Inhaltsseiten verlinkt wurde. Die Analysen haben auch gezeigt, dass sämtliche Inhaltsseiten lediglich einen sehr geringen CheiRank aufweisen, der zur Bestimmung der besten Hub-Pages verwendet wird. Dadurch sollten Sie ausschließlich Pagination-Seiten als Hubs verwenden.

Um die optimale Pagination für ein bestimmtes Anwendungsgebiet zu wählen, müssen mehrere Faktoren berücksichtigt werden. Dabei ist zu klären, ob sämtliche Inhalte der Website eine ähnliche Bedeutung haben oder ob es bestimmten Content gibt, der besonders wichtig ist. Für unsortierte Listen sollte stets eine logarithmische Pagination oder eine Ghostblock-Pagination gewählt werden. Beide sorgen dafür, dass besonders viele Seiten von den Suchmaschinen als relevant eingestuft und in deren Index aufgenommen werden. Für die optimale Wertung von sortierten Listen bieten sich die Verlinkung der ersten Seite, der Nachbarn oder eine Block-Pagination an. Diese Formen fokussieren sich auf die ersten Inhalte einer Liste und sorgen somit für maximale Relevanz unter den wichtigsten Elementen.

Technische Integration von Pagination

Eine professionelle Pagination wird von den Suchmaschinen mit qualitativ hochwertigem Content in Verbindung gebracht. Aus diesem Grund ist es hilfreich, der Suchmaschine unmissverständlich zu signalisieren, dass für den strukturellen Aufbau eine Pagination verwendet wurde. Diese erkennt ein Crawler an den Bezeichnungen rel=next und rel=prev. Diese Link-Verknüpfung können Sie in Kombination mit <link>-, <area>-, und <a>-Elementen im HTML der Website verwenden. Darüber hinaus stehen sie auch im Link-Header eines HTTP-Headers zur Verfügung. Achten Sie aber darauf, dass im HTTP-Header nur ein einziger Link-Header verwendet werden darf. Mehrere Links müssen dort stets mit einem Komma geteilt werden. In der Praxis werden dabei insbesondere <a>- und <link>-Elemente für die Integration der Pagination verwendet.

Die <link>-Elemente müssen dabei im <head>-Bereich des HTML verwendet werden, während sich <a>- und <area>-Elemente im Bereich <body> befinden. Achten Sie immer darauf, dass statt der exakten Adresse eines benachbarten Inhalts immer das rel=prev- oder rel=next-Markup verwendet wird. Lediglich auf der ersten Seite können Sie nur ein rel=next-Element integrieren. Eine ähnliche Situation tritt auch bei der letzten Seite auf. Dort können Sie nur das rel=prev-Markup verwenden. Für die Adressierung werden sowohl relative als auch absolute URLs eingesetzt. Wenn Sie sich für einen relativen Pfad entscheiden, sollten Sie <base> verwenden, um diesen aufzulösen.

Zahlreiche Suchmaschinen-Anbieter wie Google oder Microsoft stellen Webentwicklern nützliche Hilfsmittel zur Verfügung. Diese können eingesetzt werden, um der Suchmaschine mitzuteilen, wie bestimmte Teile der URL interpretiert werden sollen. Auf diese Weise wird ein Seitenparameter konfiguriert, um Pagination-Seiten zusätzlich für eine bestimmte Suchmaschine zu optimieren. Die Parameterkonfigurationen kann jedoch nur dann genutzt werden, wenn in der URL tatsächlich Parameter enthalten sind. Aus diesem Grund sollten Sie darauf achten, dass die benötigten Parameter stets aus der URL ausgelesen werden können. In der Praxis ist daher die Endung /?page=1 in einer URL deutlich besser als /page-1.html.

Die Vor- und Nachteile einer Gesamtseite

Der Suchmaschinen-Anbieter Google empfiehlt darüber hinaus, eine Gesamtseite des geteilten Contents zur Verfügung zu stellen. Diese beinhaltet den Content aller Inhaltsseiten einer Pagination-Seite. In der Praxis handelt es sich dabei meist um eine vollständige Produktliste oder einen Artikel in gesamter Länge.

In seinem Webentwickler-Blog gibt Google an, dass Gesamtseiten vom Algorithmus der Suchmaschine automatisch erkannt und dem geteilten Content zugeordnet werden. Dadurch schließt der Anbieter aus, dass die Gesamtseite als Duplicate Content betrachtet wird und der Wertung einer Website schadet. Zusätzlich möchte Google das Angebot an Gesamtseiten fördern, indem das Unternehmen Gesamtseiten bei der Erstellung der Rankings bevorzugt behandelt. Grundsätzlich sollte dadurch diese Seite stets höher gelistet werden als sämtliche Einzelteile der Pagination. Dafür werden spezielle Keywords verwendet, die der Suchmaschine die Identifizierung der Gesamtseite ermöglichen. Zahlreiche Untersuchungen haben darüber hinaus ergeben, dass Nutzer grundsätzlich die Gesamtseite einer geteilten Variante des Contents vorziehen. Dadurch sorgt sie für eine deutlich höhere Nutzerfreundlichkeit, wenn die Ladezeiten kurzgehalten werden.

Die Verwendung einer Gesamtseite birgt jedoch ebenfalls deutliche Schattenseiten. Das Hauptziel der Verwendung beider Inhaltsarten besteht darin, das gute Ranking der Gesamtseite auszunutzen, um die Nutzer auf die Inhaltsseiten der Pagination zu führen. Da vollständige Artikel und Produktlisten jedoch deutlich beliebter sind als geteilte Inhalte, findet die Weiterleitung nur in wenigen Ausnahmefällen tatsächlich statt. Für die Nutzer gibt es nahezu keinen Grund, auf die Inhaltsseiten der Pagination zu klicken, da sie im Vergleich zur vollständig geladenen Gesamtseite keinen Mehrwert bieten. Stattdessen müssen die Besucher der Website mehrfach klicken, um den gesamten Content zu lesen und haben dadurch einen erhöhten Aufwand.

Der Einsatz einer Gesamtseite verringert somit die Zugriffe auf die einzelnen Inhaltsseiten drastisch und senkt dadurch sowohl die monatlichen Seitenaufrufe als auch die Werbeeinnahmen. Darüber hinaus ist bekannt, dass der Algorithmus vieler Suchmaschinen nicht immer so funktioniert wie gewünscht. Es besteht demnach fortwährend die Gefahr, dass der Inhalt der Gesamtseite als Duplicate Content wahrgenommen wird und dem Ranking der Seite massiven Schaden zufügt. Aus diesem Grund sollte in der Regel auf die gleichzeitige Nutzung von Gesamtseite und Pagination verzichtet werden. Entscheiden Sie sich stattdessen im Vorfeld, welche Variante Ihnen einen höheren Nutzen verspricht.

Limitierung der Resultate sorgt für höhere Konversionsraten

In vielen Situationen kann darüber hinaus die Limitierung der Resultate zu positiven Ergebnissen führen. In zahlreichen Onlineshops werden die Artikel in mehrere Hauptkategorien unterteilt. In diesen befindet sich abermals eine Gliederung mit mehreren Unterkategorien. In der Praxis werden innerhalb der Hauptkategorie sämtliche Inhaltsseiten aller Unterkategorien verlinkt. Hauptsächlich soll dadurch die Erreichbarkeit des gesamten Contents verbessert werden.

Mit zunehmendem Content steigt jedoch auch bei professioneller Pagination die Seitentiefe. Im direkten Vergleich verfügt deshalb die Kategorieseite stets über deutlich mehr Einträge sowie eine wesentlich höhere Tiefe als alle Unterkategorieseiten. Aus diesem Grund verbessert ausschließlich die Pagination innerhalb der Unterseiten die Erreichbarkeit der einzelnen Inhaltsseiten und nicht jene im übergeordneten Element. Diese Eigenschaft wird auch durch den Vergleich der Konversionsraten beider Seiten deutlich.

Mithilfe dieses Wissens kann die Effektivität eines Onlineshops sowie Unternehmensblogs deutlich verbessert werden. Die Praxis hat gezeigt, dass deutlich mehr Artikel gelesen und Produkte gekauft werden, wenn die Anzahl der Pagination-Seiten in der Hauptkategorie begrenzt wird. Da sämtliche Produkte noch immer in den Unterkategorien verlinkt sind, hat dieser Schritt keine negativen Auswirkungen auf die Erreichbarkeit der einzelnen Produkte. Stattdessen werden einige irrelevante Produkte von der übergeordneten Seite entfernt und das Ranking der gewinnbringenden Inhalte deutlich verbessert.

Schließlich sorgt eine hohe Menge an Pagination-Seiten auch für eine deutlich längere Ladezeit bei der letzten Seite. Dieser Nachteil beruht auf der technischen Funktionsweise von Pagination-Seiten. Für die Darstellung der letzten Seite müssen sämtliche Inhaltsseiten vorerst geladen und sortiert werden. Danach blendet die Pagination sämtliche Elemente aus, die bereits auf vorherigen Seiten enthalten sind. Je größer die Grundmenge an Inhaltsseiten, umso langsamer wird deshalb die letzte Pagination-Seite geladen. Eine hohe Ladezeit ist ihrerseits für viele technische Probleme sowie eine schlechte Crawl-Rate verantwortlich.

Durch die Limitierung der Resultate wird jedoch ebenfalls die Ladezeit begrenzt. Deshalb setzen viele Betreiber von Webseiten mit sortierten Listen auf eine drastische Begrenzung der dargestellten Pagination-Seiten. Diese Technik wird sogar von sämtlichen Suchmaschinen wie Google, Bing oder Yahoo! verwendet, um eine niedrige Latenz zu garantieren.

Häufige Fehler bei der Umsetzung von Pagination

Die meisten Fehler bei der Implementierung einer Pagination treten im Zusammenhang mit der Verlinkung rel=canonical auf. Grundsätzlich gibt es nur zwei Möglichkeiten, um rel=canonical in eine Pagination korrekt zu integrieren. Dabei handelt es sich zum einen um den Bezug auf die Gesamtseite und zum anderen um den Verweis auf sich selbst.

In der Praxis verwenden viele Websitebetreiber den canonical-Tag auf sämtlichen Elementen, um auf die erste Pagination-Seite zu verweisen. Diese Praktik ruft jedoch so schlechte Ergebnisse hervor, dass selbst Google ausdrücklich vor ihr warnt. Bei Pagination-Seiten handelt es sich um keinen Duplicate Content, sodass die Referenz auf die erste Pagination-Seite unbegründet ist. Wenn Sie die Zusammengehörigkeit aller Seiten zum Ausdruck bringen wollen, sollten Sie eine verkettete Liste mit rel=next und rel=prev verwenden.

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